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Montag, 3. Januar 2011

Auf ein Neues!

Meinen lieben Lesern wünsche ich ein tolles, spannendes, glückliches, erfolgreiches... was-auch-immer für ein Jahr und dass es genauso entspannt angefangen hat wie unseres.

Nachdem es dann doch noch die Glatteis-Entwarnung gab, konnten wir wie geplant Silvester in Hessen mit Feuerwerk über dem Rhein zelebrieren. Traditionell mit Raclette, selbstgebackenen Glücksschweinchen und dem Greulispiel.
Die Rückfahrt war dann nicht ganz so prickelnd. Ausgiebiges Frühstück, 180 Kilometer holprige Autobahn und 30 Zentimeter weniger Platz für Eingeweide sind irgendwie inkompatibel. Insofern verlief Neujahr für mich eher durchwachsen und endete mit einem Brei aus Haferschmelzflocken auf der Couch. Mehr ließ mein Magen nicht mehr zu.

Dafür konnte ich gestern immerhin wieder ins Fitnessstudio und ein bisschen Zeit auf dem Laufband abstrampeln. Auf den anschließenden Kaffee oder Tee habe ich aus Angst vor dem erneuten Magenoverflow lieber verzichtet. Aber das Neujahrsschnacken habe ich trotzdem sehr genossen. Fazit: Es ist noch alles beim Alten.
Schön, dass dieses Studio so herrlich anders ist als alle, die ich bisher gesehen habe: Keine aufgetakelten Tussis in knappem Designersportdress und ebensolchem IQ. Keine machohaften Schrumpfköppe, die statt ihres Geists lieber die Muskeln aufblasen. Sondern einfach jede Menge ganz normale Menschen und Trainer wie Du und ich, mit denen man sich auf Augenhöhe unterhalten kann. Es gibt keine Sauna und keine Hupfdohlenkurse. Aber wer braucht die schon? Ich möchte Ausdauertraining und meinen Rücken stärken. Nicht mehr und nicht weniger. Und danach (manchmal auch währenddessen) mit netten Leuten plaudern.
Ein paar Neue waren gestern auch schon da, wegen der guten Vorsätze und so. Und jedes Jahr sind wir gespannt, wer davon übrig bleibt. Meist sind die mit den lautesten Tönen am ehesten weg. :o)

Für mich kommt ja irgendwann erstmal die Zwangspause, zumindest was das Trainieren betrifft. Aber zum Kaffee hätte ich doch bitteschön zu erscheinen. Und wenn die Kleine da ist, dann soll ich doch bitte gleich wieder einsteigen. Schließlich wären ja genug Onkels und Tanten zum Aufpassen da. Ihr Wort in Gottes Gehörgang... ;o)

So wird dieses Jahr mit Sicherheit das schönste und spannendste überhaupt für uns werden. Wir sind wahnsinnig aufgeregt und nervös aufgrund dieser großen Herausforderung, die uns da erwartet. Aber genauso ernten wir von überall guten Zuspruch und positives Entgegenkommen, sodass wir das alles doch ein gutes Stück gelassener angehen als wir ursprünglich mal dachten.

Nun denn... let´s go 2011!

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Blöde Frage!

Gestern in der Sporthalle, nach unserem Zirkeltraining. Ich stand grad mit einer Trainingskollegin zusammen und redete. Unser Trainer versuchte gerade, die eigens von ihm verknoteten Therabänder wieder zu entwirren. Plötzlich der Ruf durch die Halle: "Ey, Ihr Zwei... kennt Ihr Euch mit Gummis aus?". Meine Trainingskollegin fängt an zu lachen, zeigt auf meinen Bauch und fragt: "Mal ehrlich, sieht sie so aus als würde sie sich damit auskennen?!".
Ich habe dann aber trotzdem beim Entknoten geholfen, auch wenn ich die beste Ausrede aller Zeiten hatte! ;o)

Dienstag, 15. Juni 2010

Die gute Seite

Jeder Frusttag hat auch seine guten Seiten.
So habe ich gerade eben im Training gegen mich und auch gegen den Platzwart einen Sieg errungen. Unter anderen Umständen hätte ich wahrscheinlich klein beigegeben und heute irgendwas trainiert, was mir dann mit Sicherheit nicht gut getan hätte. Und wäre währenddessen und hinterher total frustriert und sauer gewesen.
Heute habe ich auf meinem Recht bestanden, MEIN Training zu absolvieren, da wir mit unseren Vereinsbeiträgen genauso das Stadion finanzieren wie die Fußballer auch. Letztlich musste er sich geschlagen geben, nachdem unser Trainer ergebnislos von der Diskussion zurückgekehrt war und ich mich aber mit der Antwort nicht zufriedengeben wollte und ihn erneut losgeschickt habe.
Jetzt habe ich´s zwar total versch*** beim Platzwart, aber ich glaube, da war eh nicht mehr viel zu wollen. Und jucken tut´s mich auch grad nicht. Ich habe heute erfolgreich MEINE Interessen vertreten und das zählt jetzt grad für mich und mein Ego am meisten. YESSSS!

Alles bääh!

Es passiert einfach zu viel und zu wenig zum Bloggen. An manchen Tagen weiß ich garnicht, wo mir der Kopf steht, an anderen Tagen bin ich vor lauter Nichtstun zu träge.
Gerne würde ich einen Post schreiben zum WM-Spiel am Sonntag. Es war ein tolles Spiel, das beste für mich bei der laufenden WM. Aber mir fällt nicht mehr dazu ein. Außer dass ich überrascht war über das tolle Kombinationsspiel und ich mir eine solche Mannschaft tatsächlich als Weltmeister 2010 vorstellen könnte. Andererseits hat der Gegner das auch zugelassen. Warten wir ab, wie´s gegen Serbien läuft.

Sonst läuft alles gerade so ein bisschen vor sich hin. Die Stimmung ist aufgrund bevorstehender Entlassungen und mangelnder Information im Büro gerade nicht besonders gut. Das alles trägt nicht gerade zur Verbesserung meiner Motivation in allen Bereichen bei.

Noch dazu lässt mein Rücken mich immernoch nicht in Ruhe. Das Rezept für die Physiotherapie (bzw. Osteopathie) habe ich allerdings endlich in der Tasche. Und die signalisierte Bereitschaft meines Hausarztes zu Beginn des nächsten Monats gleich ein zweites Rezept dafür auszustellen. Jetzt sollte es eigentlich aufwärts gehen, wenn ich nicht auf die erste Sitzung noch bis nächsten Mittwoch warten müsste. *seufz*

UND ich bin heute ziemlich müde. Der Tanzkurs montags ist einfach zu spät! Wenn man mit Duschen etc. erst um elf ins Bett fällt und die Nacht um halb sechs wieder zu Ende ist, ist das für mich einfach zu wenig.

Auf Training heute Abend habe ich dann schon zweimal keine Lust. Einmal, weil ich nach dem (nach meiner Ansicht) verkorksten Wettkampf zum ersten Mal wieder auf unseren Trainer treffe, der das Thema wahrscheinlich totschweigt und zum zweiten, weil ich dann wieder auf die selbstgemachte Konkurrenz treffe, auf die ich bei meiner Laune wahrscheinlich doppelt allergisch reagieren werde.

Hmpf.

Montag, 7. Juni 2010

Aufgetaucht

Ich denke, langsam komme ich wieder aus der Versenkung. Sowohl bildlich als auch wörtlich. Die Schmerzen haben mich in den letzten Tagen (bzw. Wochen) schwer mitgenommen. Zugegebenermaßen ist es eher kontraproduktiv, dann auch noch (unter Schmerzmitteln) an einem Wettkampf teilzunehmen, der natürlich dadurch eher mäßig ausgefallen ist. Von der Konkurrentin, die mich übertrumpft hat wollen wir da mal garnicht reden. *ärger*

Immerhin kenne ich jetzt die Ursache für die fiesen Schmerzen: Das Ganze nennt sich Pseudoischialgie und wird durch einen Muskel ausgelöst, der sich Piriformis (der "Birnenförmige") nennt. Scheint wohl ziemlich verkrampft zu sein, der Gute... Soll sich mal nicht so anstellen. Und vor allem soll er bitteschön meinen Ischiasnerv in Ruhe lassen. Wo kämen wir denn hin, wenn alles, was birnenförmig ist, so einen Aufstand verursachen dürfte, wann immer es will?!

Bis gestern Abend dachte ich, dass ich heute doch endlich mal zum Arzt muss. Und heute Morgen waren die Schmerzen plötzlich fast weg. Einfach so. (Oder das V*ltar*n hat endlich gewirkt...)

Wie auch immer - mir geht´s heute sowohl körperlich als auch seelisch wieder deutlich besser. Trotzdem werde ich heute Abend hingehen und mir Physiotherapie verschreiben lassen. Und wehe, ich bekomme keine - dann probt da aber wirklich mal was Birnenförmiges den Aufstand! - Und ich kann einem sämtliche Nerven belasten wenn ich will!

Donnerstag, 27. Mai 2010

Autsch

Harmonischer Urlaub bisher - der Erholungseffekt unglaublich für die ersten Tage. Und dann holt er mich ein, der Stress. Hinterhältig wie immer - von hinten.
Am Dienstag habe ich es schon den ganzen Tag gespürt, so ein fieses Zwicken im Lendenwirbelbereich. Immer bei den Bewegungen, bei denen man es nicht vermutet. Aber weil ich in den letzten beiden Wochen schon immer mal wieder ein leichtes Ziehen oder Pieken verspürt habe, dachte ich mir auch nix weiter dabei. Außer, dass es jetzt wirklich Zeit ist für den nächsten Urlaub.
Also habe ich am Dienstag auch normal trainiert. Okay, Speerwerfen war vielleicht unvernünftig. Hat aber ja in den letzten Wochen auch nicht geschadet trotz Pieken. Beim ersten einigermaßen gelungenen Wurf war es dann aber endgültig passiert: Jede falsche Bewegung treibt mir fast die Tränen in die Augen. Gott sei Dank war die beste Trainingskollegin von allen zur Stelle, die Physiotherapeutin, Osteopatin und Kinesiologin ist.
Spontan habe ich mich nach dem Training vorsichtig ins Auto gehievt und bin direkt mit zu ihr. Nach einigem Schieben und Ziehen und Drücken (aua!!!) waren die Schmerzen zwar noch nicht besser, aber zumindest alle Wirbel wieder dort, wo sie hingehören.
Die abends eingeworfene 600er Ibu hinterließ zwar so gut wie keine Wirkung, aber seit gestern Mittag fühle ich mich etwas besser. Auch heute ist es wieder etwas besser geworden. An Training ist zwar nicht zu denken (%&!§$§%!!!), aber immerhin kann ich mich vorsichtig bewegen. Mist aber auch - und dann schreibt mir so eine doofe Rentenkasse, dass es nicht erwiesen wäre, dass eine Kur mir hilft. Ist ja klar - meine Physiotherapie bezahle ich ja selbst und in der Kur müsste die Kasse sie zahlen. Ist ja viel günstiger. Ich kann meine Arbeitsleistung ja aus eigenen Mitteln erhalten. *ärger*

Freitag, 21. Mai 2010

Trainer und Pädagogen

Unser Trainer ist auch hauptberuflich Sportlehrer. Umso mehr amüsieren mich so manche Aussagen von ihm, die ich pädagogisch so richtig, RICHTIG wertvoll finde. Ich für meinen Teil befinde mich ja mittlerweile in einem Alter, wo ich mit seiner Art bestimmte Dinge klarzumachen umgehen kann. Zusätzlich kann ich auch über mich selber lachen und behaupte einfach mal, einen gewissen Sinn für Humor zu haben. Aber manchmal frage ich mich, wie Schüler das sehen. (Da fällt mir ein, dass sich auch ein paar Erwachsene schon lange nicht mehr haben blicken lassen.)
Beispiele gefällig? Okeeeh:
"Hey, Du hast ja mal richtig über die Ferse gestemmt - das bin ich von Dir ja sonst garnicht gewohnt!" (Schönen Dank auch - hätte er mir ja vielleicht auch schonmal früher sagen können!)

Oder gestern: Mach das doch heute mal so und so [laberlaber]. Okay.
Ich fange an zu trainieren. Nach einer halben Stunde kommt T. und fragt: "Fühlt sich das irgendwie seltsam, irgendwie anders an beim Wurf als sonst?"
Ich: "Hmmmm.... jaaaa... irgendwie schon... Wieso?"
Er: "Naja, weil so, wie Du es jetzt gemacht hast, ist es nämlich richtig..."
Ich: "Hmpf...".

Manchmal fehlen mir dann echt die Worte. Aber ich kenn ihn ja lange genug... :)

Dienstag, 18. Mai 2010

YESSS!!!

Dieser Eintrag muss heute Abend noch rein. Mein sportliches Ego muss unbedingt aufpoliert werden und Erfolgserlebnisse kommen mir da gerade recht.
Heute im Training erstmal nach dem Warmmachen ein bis zwei Standstöße gemacht, anschließend zwei mit Angleiten. (Klingt zugegebenermaßen witzig, wenn der geneigte Leser nicht weiß worum´s grad geht: Hier geht´s um Kugelstoßen - echte Leichtathletik und nicht etwa ums Kamasutra, jawoll!) Dabei war schon ein klasse Stoß dabei und der war nichtmal optimal getroffen. Außerdem war ich heute nach der Kniebeugen-Attacke im Studio am Sonntag eh nicht so fit. Aber egal. Anschließend habe ich erstmal mit S., meiner liebsten Trainingsfreundin das Sprinttraining absolviert. Nicht besonders hart, aber mit vorbelasteten Oberschenkeln nicht zu verachten. Anschließend sind wir wieder zum Ring. (War heute alles etwas chaotisch, weil T., unser Trainer noch anderweitig eingespannt war heute!)
Er kam dann noch dazu und hat ein paar Anweisungen gegeben. Von den Standstößen war er schon einigermaßen angetan. Der erste mit Angleiten war recht missglückt, aber danach hatte ich zwei echt gute Stöße, die ich auch ohne Probleme halten konnte. KAWUMM! Eigentlich wollte ich da schon aufhören, weil T. immer sagt, dass wir das Training mit einem Erfolgserlebnis beenden sollen. Aber ich merkte, dass es ihm nicht so recht war und er gerne noch einen gesehen hätte. Also tat ich ihm den Gefallen... und er war noch besser als die zwei davor. Und das mit müden Beinen! Hossa!
Bin den ganzen Weg zum Auto nachher nur gehopst. Vollkommen euphorisch, denn so viel Lob hatte ich schon lange nicht mehr eingefahren. Der nächste Wettkampf kann kommen - und die (von ihr selbst gemachte) Konkurrenz aus den eigenen Reihen sowieso! HA!

Donnerstag, 29. April 2010

Newsticker

Wir haben hier im Büro eine brütende Amsel fast unmittelbar vor dem Fenster. Unglaublich, dass man so lange stillsitzen kann. (Wahrscheinlich denkt die dasselbe über uns.)
Ich hatte schon den Verdacht, sie sei ausgestopft und der Gärtner käme nur in regelmäßigen Abständen, um sie mal umzudrehen, damit es nicht so auffällt. (Ist eine Amsel auch zu so komplizierten Gedankengängen fähig?)

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Heute gibt´s Muskelkater vom Feinsten in den Waden. Blödes Rumgehopse im Training am Dienstag! Mal sehen, was das Training heute zu bieten hat. Hoffentlich nix zu Anstrengendes.

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Vorher gibt´s aber erstmal eine Stunde Kidsbespaßung à la Möhrchen. Ziemlich unkreativ, so ein Kindertraining mit derzeit drei mäßig begabten Mädels. Vor allem kenne ich keine Spiele, die zu dritt richtig Spaß und Sinn machen. Vielleicht irgendwer eine Idee?

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Und natürlich immernoch keine Karte vom Möbelhaus unserer Wahl. Die Couch lässt weiter auf sich warten. Es bleibt weiter unbequem beim Fernsehen. Hmpf. Also heute erneut Fußballgucken auf Stühlen. Hoffentlich lohnt es sich wenigstens! Für ein lausiges 0:0 bleibe ich nämlich nicht 90 Minuten sitzen!

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A propos Fußball: Bayern hat´s geschafft und mal wieder allen Neidern (die sich meist Bayernhasser nennen) gezeigt! Irgendwann werde ich mich wohl mal ausführlich darüber auslassen, aber heute nicht. Kein Bock... Vielleicht wenn sie das Finale gewonnen haben! ;-)))

Mittwoch, 28. April 2010

Nachlese

Im Moment komme ich hier zu garnix mehr. Bezüglich Bloggen ist mein Hirn gerade offline. Deshalb zuerst mal eine sportliche Wochenendnachlese.

Samstag: Radfahren. Aua. Das erste Mal für dieses Jahr. Manchmal wünsche ich echt, wir würden auch auf dem platten Land wohnen! Eigentlich mag ich ja unsere Landschaft, aber wenn´s um den
Sport geht verfluche ich sie jedes Mal! Als Entschädigung ein leckeres kleines Eis gegessen. Da vergisst man die Schmerzen schneller und besser.

Sonntag: Zweiter Wettkampf in diesem Jahr. Frühmorgens. Liegt mir einfach besser als am frühen Nachmittag. Gute Ergebnisse, klasse Wetter (nur leider kein Schatten - wieder aua!) und viele nette Leute. Das ist der Vorteil, wenn man in der Seniorenklasse starten kann. Wir sehen das alle nicht mehr so verbissen, keiner von uns wird je noch die Olympianorm knacken und alle wollen nur ein bisschen Spaß haben. Okay, ein bisschen sportlicher Ehrgeiz ist auch dabei, aber jeder kennt sich und jeder gönnt jedem seine kleinen Erfolge. So mag ich das.
Im Diskuswurf habe ich ohne Trainingsaufwand eine neue Bestleistung hingelegt. Das wird noch, obwohl es nie meine Paradedisziplin werden wird. Speer und Kugel waren okay. Keine Bestleistungen, aber auch nicht weit davon weg. Gute Basis, würde ich sagen.

Und wenn wir gerade dabei sind: Springen findet mein Knie noch nicht prima. Haben wir gestern im Training ausprobiert. Sprünge auf dem linken Bein waren weder für Rücken noch Knie erbaulich. Deshalb wird heute erstmal wieder geschont. Aber für ein bisschen Inlinen heute Abend muss es reichen.

Mittwoch, 21. April 2010

Hach ja

Es geht doch nichts über den Erschöpfungsschmerz während oder nach dem Sport.
Nein, ich bin nicht irgendwie masochistisch, sondern finde nur, dass es sich gut anfühlt wenn man vom Training zurückkommt.
Trotzdem macht das Jammern in der Schmerzphase Spaß - es soll ja schließlich jeder mitbekommen, dass und wie man sich schindet! So wie sich das heute anfühlt, wird es spätestens morgen wieder soweit sein: Willkommen, Muskelkater!

Schön, wenn der Schmerz nachlässt!

Donnerstag, 8. April 2010

Alles auf Null

Zwei Kilo sind weg und sind es auch über die Ostertage geblieben. Okay, fast. Aber ich streite nicht mehr um 200 Gramm. Das Körpergefühl muss stimmen.
Und genau das wurde mir gestern auch in der kinesiologischen Ernährungsberatung bestätigt. Viele halten die Kinesiologie wahrscheinlich für Hokuspokus, aber für mich klangen die Erklärungen, die ich gestern bekommen habe, absolut plausibel.
Und so bekam ich gestern ein paar Tipps an die Hand, mit denen ich in den nächsten Wochen zu arbeiten versuche. Manches kannte ich auch schon aus der normalen Ernährungslehre (z.B. kein Essen vor dem Fernseher mehr). Aber es war gut, es nochmal vor Augen geführt zu bekommen.

Die wichtigste Botschaft, die immer wieder rüberkam war jedoch "Höre auf Deinen Körper!". Das heißt, ich muss nicht unbedingt Obst essen, bloß weil es gesund ist. Wenn ich es nicht mag, nimmt mein Körper es auch nicht an und verarbeitet nicht richtig. Natürlich haue ich mir jetzt aber auch nicht gleich fünf Stücke Sahnetorte rein, weil mein Körper das vermeindlich braucht - alles mit Maß und Ziel.

Jedenfalls bin ich hochmotiviert und werde das jetzt mal ausprobieren. Wenn es funktioniert, sollte mein Körper dabei sogar zusätzlich entstressen. Ich werde auf jeden Fall weiter berichten.

Mittwoch, 24. März 2010

So ein schöner Tag!

Gestern Nachmittag war schon toll: Erstmal bei dem schönen Wetter eine Stunde früher Feierabend gemacht, schnell ein paar Sachen kaufen gewesen und dann überlegt, was mit dem Rest des Tages anzufangen wäre.
Letztes Wintertraining in muffiger Halle oder Fitnessstudio mit ganz vielen offenen Fenstern, also fast wie im Freien?! Dann kam der liebe Anruf von einer Studiofreundin, ob ich käme. Denn letzte Woche war Studiojubiläum und wir wollten noch das gemeinsame Geschenk unserer "Kaffeerunde" überreichen. Damit hatte sich die erste Alternative endgültig erledigt.
Aber natürlich habe ich auch trainiert - und das ist doppelt so schön, wenn man die ganze Zeit von hübschen Männern (die zwei hübschesten und nettesten in unserem Studio, finde ich!) flankiert wird. Hachjaaa... so macht das Spaß! :-)
Nach einem netten Kaffeeplausch geht´s ab nach Hause. Duschen. Umziehen. Couch. Was Kleines essen und mit dem Lieblingslöwen bis zur Bettschwere Fußball gucken.

Heute Morgen habe ich es dann gewagt: die alte Jeans aus dem Schrank gekramt. (Die, die eine Nummer kleiner ist als die aktuelle Lieblingsjeans!)
Und...
*trommelwirbel*
Sie ging zu!

Okay... Luft holen darf ich nun nicht mehr (wobei man das auch selten mit den Oberschenkeln tut, aber Ihr wisst, was ich meine: keine falsche Bewegung und so... ), aber ich kann sie tragen!

Juppheidiiiiiiiii!

Dienstag, 16. März 2010

Dumme Frage - dumme ... ?!

Montagabend, 21:00h. Ein Tanzsaal im Westen Deutschlands. Das Grauen hat einen Namen: SAMBA!

Der Tanzlehrer zählt: "einsundzweiunddreiundvier... einsundzweiunddreiundvier... einsundzweiunddreiunddvier... hoch... tief... hoch... tief..."
Wir hopsen mehr oder weniger wie schwangere Känguruhs durch den Saal unter den Argusaugen des zählenden Tanzlehrers. Plötzlich dieser zum Lieblingsmann:" ... hoch... tief... hoch... ti - ... - F., was war denn DAS?"
Der Lieblingsmann (gewohnt trocken): "Das Zwischenhoch!"
:-)))

Dienstag, 24. November 2009

Nutella-Sehne

So nennt sie zumindest der liebe Löwenmann. (Bei dem hätte sie auch allen Grund so zu heißen!)
Meine bekommt aber keinen so liebevollen Namen - zumindest nicht so lange sie mir am Knie piekt. Nicht viel, nur so ein bisschen und ganz diffus. Nicht bei allen Bewegungen, nur bei wenigen kleinen - dafür umso fieser.
Heißt für mich trotzdem erstmal Belastungsverbot für das linke Bein, sonst kann ich sowas bekommen, was sich dann "J.umpers K.nee" nennt - auch toll, hat schließlich nicht jeder! Schon wer neidisch?

Jedenfalls ist meine sportliche Aktivität bis auf weiteres stark eingeschränkt und damit auch mein Energieverbrauch. MIST! Mistmistmistmist!

Es hatte sich gerade alles so schön eingependelt. Die Pfunde (naja... übertrieben... sagen wir halt
"die Grämmelchen") schwanden gerade so langsam aber sicher. Der Platz in meinen Hosen
mehrte sich. Und nun? Nix mit Sport, also auch nix mehr mit Essen. Hmpf...
Kein Sport bedeutet nix zum Auspowern, also kein Frustabbau auf diese Weise. Frustfuttern ist ja wohl auch auch eher kontraproduktiv...
Aber was soll ich stattdessen machen? Den Löwenmann verhauen, weil der essen kann was er will ohne zuzunehmen?

Donnerstag, 24. September 2009

Highscore!!!

Auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende. Leider meint auch meine Waage, dass ich mich viel zu gut erholt habe. Hmpf...

Die meldete mir nämlich vorletzten Dienstag absolutes bisheriges Höchstgewicht und damit ist es jetzt wirklich höchste Zeit, den Schweinehund Günther (Name aus den "Schweinehund" - Büchern geklaut - an einem eigenen, natürlich höchst kreativen, wird noch gearbeitet und Vorschläge werden immer gerne entgegengenommen!) in seine Schranken zu weisen.
Deshalb habe ich jetzt wirklich mal ein paar Kröten investiert und mich in einem Forum angemeldet. Aber eines, wo es einzig und ausschließlich um vernünftige Ernährung und nicht um irgendeine seltsame Diät mit höchst sonderbaren, unlogischen Vorschriften ("Esse alles außer Kiwi und Lakritze und möglichst kein Maismehl in Neumondnächten").

Außerdem wird wohl Ausdauersport wieder eine größere Rolle spielen müssen. *seufz* (Wieso fällt mir da spontan Michael Kessler´s "Laaaaaaaaaangweilig!" ein?!) Ich bin dafür einfach zu ungeduldig. Joggen - macht keinen Spaß. Inlinen - auf hügeligen und viel befahrenen Straßen halte ich das für grenzwertig. Walken - bin ich wirklich schon so alt? Schwimmen - schlecht für die Schnellkraft. Bleibt wohl nur Radfahren übrig. Oder kennt jemand sonstige Alternativen?
(Marathonstricken habe ich in den letzten Tagen ausprobiert. Das bringt leider nicht den gewünschten Erfolg. Schade aber auch!)

Aber komme mir jetzt keiner mit Aerobic! Zwei Arme und zwei Beine in verschiedenen Richtungen möglichst noch im Takt von mir strecken, kreisen oder sonstwas und dabei noch so aussehen als würde mir nix mehr Freude bereiten - geht garnicht!!