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Montag, 3. Januar 2011

Auf ein Neues!

Meinen lieben Lesern wünsche ich ein tolles, spannendes, glückliches, erfolgreiches... was-auch-immer für ein Jahr und dass es genauso entspannt angefangen hat wie unseres.

Nachdem es dann doch noch die Glatteis-Entwarnung gab, konnten wir wie geplant Silvester in Hessen mit Feuerwerk über dem Rhein zelebrieren. Traditionell mit Raclette, selbstgebackenen Glücksschweinchen und dem Greulispiel.
Die Rückfahrt war dann nicht ganz so prickelnd. Ausgiebiges Frühstück, 180 Kilometer holprige Autobahn und 30 Zentimeter weniger Platz für Eingeweide sind irgendwie inkompatibel. Insofern verlief Neujahr für mich eher durchwachsen und endete mit einem Brei aus Haferschmelzflocken auf der Couch. Mehr ließ mein Magen nicht mehr zu.

Dafür konnte ich gestern immerhin wieder ins Fitnessstudio und ein bisschen Zeit auf dem Laufband abstrampeln. Auf den anschließenden Kaffee oder Tee habe ich aus Angst vor dem erneuten Magenoverflow lieber verzichtet. Aber das Neujahrsschnacken habe ich trotzdem sehr genossen. Fazit: Es ist noch alles beim Alten.
Schön, dass dieses Studio so herrlich anders ist als alle, die ich bisher gesehen habe: Keine aufgetakelten Tussis in knappem Designersportdress und ebensolchem IQ. Keine machohaften Schrumpfköppe, die statt ihres Geists lieber die Muskeln aufblasen. Sondern einfach jede Menge ganz normale Menschen und Trainer wie Du und ich, mit denen man sich auf Augenhöhe unterhalten kann. Es gibt keine Sauna und keine Hupfdohlenkurse. Aber wer braucht die schon? Ich möchte Ausdauertraining und meinen Rücken stärken. Nicht mehr und nicht weniger. Und danach (manchmal auch währenddessen) mit netten Leuten plaudern.
Ein paar Neue waren gestern auch schon da, wegen der guten Vorsätze und so. Und jedes Jahr sind wir gespannt, wer davon übrig bleibt. Meist sind die mit den lautesten Tönen am ehesten weg. :o)

Für mich kommt ja irgendwann erstmal die Zwangspause, zumindest was das Trainieren betrifft. Aber zum Kaffee hätte ich doch bitteschön zu erscheinen. Und wenn die Kleine da ist, dann soll ich doch bitte gleich wieder einsteigen. Schließlich wären ja genug Onkels und Tanten zum Aufpassen da. Ihr Wort in Gottes Gehörgang... ;o)

So wird dieses Jahr mit Sicherheit das schönste und spannendste überhaupt für uns werden. Wir sind wahnsinnig aufgeregt und nervös aufgrund dieser großen Herausforderung, die uns da erwartet. Aber genauso ernten wir von überall guten Zuspruch und positives Entgegenkommen, sodass wir das alles doch ein gutes Stück gelassener angehen als wir ursprünglich mal dachten.

Nun denn... let´s go 2011!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Endspurt

Hui, jetzt geht´s stramm auf Weihnachten zu. Wenigstens muss ich dieses Jahr nicht auf den letzten Drücker noch zwölfunddrölfzig Geschenke besorgen. Alles wurde rechtzeitig geplant und besorgt. Heissa.
Der Lieblingsmann weiß ja dank Kreditkartenabrechnung bereits, was er bekommt. Als meine Mutter vorgestern noch auf die Idee kam, sie müsse unbedingt noch ins Möbelhaus (wir haben meinen Eltern einen neuen Schrank für ihr renoviertes Gästezimmer gekauft!), um mal zu schauen, was es so Neues gibt, lief ich schon fast Amok. Gott sei Dank hat mir da Petrus mit seinem Schneechaos ein bisschen geholfen. Ich sah schon sämtliche Weihnachtsüberraschungen den Bach runter gehen. (Und ich LIEBE Überraschungen - vor allem für andere!)

Jetzt muss heute Mittag nur noch alles schön verpackt werden. Dafür bin ich zuständig. Es sei denn, ich möchte heute Abend spät irgendwann meinen Lieblingsmann aus den Resten von Klebestreifen, Geschenkebändchen und -papier mit brutaler Gewalt befreien. Das ist halt nix für grobmotorische Männerhände. Kann man nix machen.
Nur meins muss er selbst einpacken und jedes Jahr schmunzle ich heimlich über die vielen Kilos an Klebestreifen und Papier (und Schweißtropfen auf seiner Stirn). Herrlich.

Und dann geht´s morgen auf die Rundreise: Nachmittags zu den Schwiegereltern, später zu meinen Eltern. Dort wird wie jedes Jahr zünftig gefeiert, spätabends noch mit meinem Patenonkel und Familie. Und viel Gloegg und A*verna (wegen des schweren Essens), wo man natürlich mit steigendem Alkoholpegel immer mehr das Maß verliert. Dieses Jahr bin ich wohl die einzig Nüchterne in der späten Runde. *seufz*
Nach Rauschausschlafen folgt am nächsten Morgen ein gemütliches gemeinsames Frühstück und die Weiterreise zur Verwandtschaft. Zum ersten Jahr wird es dieses Jahr ein Mini-Cousinstreffen geben und ich freue mich unwahrscheinlich darauf!
Dann Rückreise, erholen und am nächsten Morgen backen für den schwiegerväterlichen Geburtstag, auf dem wir dann ab Nachmittag zu finden sind.
Klingt nach sehr viel Stress, aber trotzdem hat soviel Tradition für mich auch immer wieder was Erholsames und bringt immernoch genügend Zeit für das In-sich-Ruhen. Irgendwie bin ich wohl doch ein Familienmensch...

In diesem Sinne wünsche ich meinen Lesern hier fröhliche, besinnliche, traditionsreiche, ruhige Weihnachten.

Montag, 6. Dezember 2010

Höhle des Löwen

Wenn der Sohn zu Unrecht beschuldigt wird und die Schwiegertochter einspringt, um ihn zu verteidigen, fällt man am besten mit Schuh und Strumpf über die her. Und der Sohn steht daneben und schweigt.
Für die nächste Zeit sind bestimmte Wohnungen für mich tabu. Und ein ernstes Wort ist ebenfalls fällig. Es macht mich erst wütend und dann traurig und nachdenklich. Und ein klitzekleines bisschen ratlos.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Glückskind

Heute morgen hörte ich im Radio den sog. "Zwischenruf", eine kurze ökomenische Ansprache. Es war die Rede von unerfüllten Wünschen und erfülltem Leben und wie das trotzdem zusammenpasst. Ich mag diese Sendung eigentlich, weil es mich tatsächlich immer mal einen Moment innehalten und nachdenken lässt.
Sodachte ich auch heute Morgen: Okay, es läuft derzeit nicht alles unbedingt nach Deinen Vorstellungen, weder beruflich noch gesundheitlich noch privat. Aber hey, ich habe alles, was ich brauche und sogar vieles, was ich nicht lebensnotwendig brauche!
Einen wunderbaren Partner, der mich liebt wie ich bin, ein kleines Wesen unter meinem Herzen, das ein Teil von uns beiden ist, eine herzliche Familie (mit den üblichen Spinnereien, die es überall gibt), tolle Freunde und auch finanziell sind wir so weit abgesichert, dass ich gut die zwei oder sogar drei Jahre zu Hause bleiben kann nach der Geburt des Mupfelchens, so wie ich das möchte.

Und dann kommen dieser Tage noch so Kleinigkeiten dazu: Meine Freunde nehmen Rücksicht, fragen dauernd, wie´s mir geht und wie ich gerne dieses oder jenes hätte (obwohl das garnicht nötig wäre!), eine meiner liebsten Freundinnen hat mich nach der Arbeit zum Mittagessen eingeladen und ich freue mich wie die Schneekönigin darauf und den schönen Plausch hinterher.

Das Sahnehäubchen war dann eine Mail, die mich gestern Nachmittag erreichte: Habe ich doch tatsächlich bei einem Meinungsforschungspanel was gewonnen! Ich! Eine Ninte*ndo W*ii! Gekauft hätte ich mir so ein Ding nie, auch wenn ich´s spaßig finde. Aber geschenkt? - Nuja... was kostet nochmal das B*alance B*oard?

Ich habe wohl doch grad das Abo auf die Sonnenseite... :o)

Donnerstag, 18. November 2010

Fliegende Wechsel

Heute Morgen ist´s mir zum ersten Mal passiert, dass ich mich in meinen angezogenen Klamotten nicht wohlgefühlt habe und mich kurzfristig für einen weiteren Pulli entschieden habe. Okay, bei den Hosen ist die Auswahl eh nicht mehr so riesig. So viele passen eben jetzt nicht mehr. Aber das Oberteil saß mir eindeutig zu eng, sodass die kleine Mupfelkugel für meinen Geschmack doch ein bisschen zu deutlich hervorlugte.
Der Lieblingsmann meinte zwar, das sähe doch süß aus und schließlich hätte ich ja nix zu verbergen, aber ich fühle mich so einfach nicht wohl. Überhaupt tue ich mir sehr schwer damit, mich mit dem langsam aber stetig wachsenden Babybauch anzufreunden. Ich mag mich einfach nicht so recht über die Veränderung meiner Figur freuen.
Irgendwie hat das nix zu tun damit, dass ich mich nicht auf das Mupfelchen freuen würde. Andererseits irgendwie schon, weil ich unheimlichen Respekt davor habe, Mama zu sein. Schließlich war ich das noch nie. Auch wenn mir alle in meinem Umkreis versichern, dass ich bestimmt eine tolle Mami sein werde. Hach...

Aber werde ich das alles schaffen? Mir wird doch sowieso gerade wieder alles zuviel. Im Büro läuft garnix und so schleiche ich auch zu Hause mehr oder weniger phlegmatisch vor mich hin. Die Marktsachen bekomme ich jetzt grade noch organisiert, für vieles andere fehlt mir einfach total der Kopf.
Einige Sachen müsste ich wirklich langsam mal angehen, wie z.B. Hebammen abtelefonieren oder mir mal Gedanken machen, wo ich eigentlich entbinden will. Da wir einigermaßen zentral wohnen, kommen schon mehrere Kliniken in Betracht. Aber nicht jede arbeitet ja mit Beleghebammen und eigentlich möchte ich schon eine haben. Uffffz... es ändert sich grad so viel, nur ich sitze irgendwie mitten im Sturm und bin irgendwie unfähig, mich zu bewegen! Kann mir mal wer bitte einen gehörigen Tritt verpassen?

Montag, 15. November 2010

Zukunftsspinnereien

Boah, da ist man noch nichtmal im fünften Monat und macht sich schon Gedanken, wie man die
Zeit mit und ohne Kind sinnvoll verbringt!

Aber es ergab sich halt grad so schön. Und das klingt alles so gut und nach meinen Vorstellungen,
dass mein Hirn ganz automatisch anfängt zu arbeiten und sich die tollsten Dinge ausmalt und alle
Wenn´s und Aber´s, die es da noch gibt, vollkommen ausblendet:

In meinem ursprünglichen Heimatort soll nämlich ein kleiner Laden entstehen, der handgemachte, kreative Dinge auf Kommission verkauft. Am besten mit kleinem angeschlossenen Café - kurz gesagt ein kleines, kreatives Paradies. Zumindest stelle ich mir das vor, weil es eigentlich das ist, was ich auch schon immer machen wollte. Irgendwann.
Auf eigenen Füßen stehen, selbst die Verantwortung tragen und vor allem selbst die Lorbeeren für erfolgreich getane Arbeit ernten.

Leider gibt´s da noch ganz viele kleine Abers:
- keine Ahnung, wie alles läuft wenn das Mupfel mal da ist
- keine Ahnung, was der Besitzer des Hauses und Initiator des Ladens davon hält, noch jemanden mit ins Geschäft zu nehmen
- keine Ahnung, wann der Laden überhaupt steht
- keine Ahnung, ob der Laden in so einem Kaff überhaupt läuft und angenommen wird
- keine Ahnung, was man bei sowas überhaupt beachten und festlegen muss.

Fakt ist, ich werde versuchen am Wochenende diesbezüglich einfach mal ein zwangloses Gespräch zu dem geplanten Lädchen zu führen. Denn ich habe vor, so früh wie möglich nach Mupfelchens Geburt wieder Arbeitsalltag mit Spaß zu verbinden.

So steht z.B. auch noch eine schon lange gewünschte private Weiterbildung in der Warteschleife für meine Elternzeit. Inwiefern sowas zu realisieren ist, schon alleine aus Zeitmanagementgründen, steht natürlich erstmal auf einem ganz anderen Blatt.

Ich hoffe, ich stelle mir jetzt nicht alles zu einfach vor. Hoffe, dass es da Mittel und Wege geben wird und dass mich Eltern und Schwiegereltern unterstützen, wenn notwendig.

Auch wenn bislang wenig (um mal "kein" zu vermeiden - das klingt immer so negativ...) Feedback per Kommentar kam, frage ich trotzdem mal: Irgendwer Erfahrung bezüglich Kind + Existenzgründung?

Dienstag, 31. August 2010

Werte

Eine seltsame Art der Wertevermittlung haben wir am Samstag im Europapark erlebt: Wir - unschwer als eine Gruppe an denselben Shirts (Junggesellinnenabschied!) zu erkennen - sind in Begriff uns an einer Bahn anzustellen, als von hinten eine Familie mit zwei Kindern heranprescht. Ein Teil von uns hat es locker vor die Familie geschafft, zwei von uns eben gerade noch so und zwei weitere blieben dahinter. Plötzlich stößt der Vater der Familie die beiden, die noch so davor gewitscht sind mit heftigem Ellenbogeneinsatz zur Seite, lässt eine französische Schimpftirade von wegen politesse (franz. für Höflichkeit - isn´t it ironic?) auf die Beiden los und zerrt seine Familie samt Kindern an ihnen vorbei. Mal ganz davon abgesehen dass mein Französisch saumäßig ist fehlen mir bei sowas echt die Worte. Ich hoffe, in dieser Familie werden nicht alle Probleme auf die Art des Vaters gelöst...

Montag, 22. März 2010

Jippieh!

Das neue Motto "Lauf & Tratsch statt Kantinenknatsch" greift so langsam! Die Waage hat´s zwar noch nicht geschnallt, dafür aber die Lieblingsjeans, die langsam endlich wieder das Labbern anfängt! Es könnte zwar auch alles noch ein bisschen schneller gehen, aber dafür müsste ich auch mehr verzichten. Ohne Waffel und ohne Pizzeria und Viertelchen Rotwein am Abend auf und nach der Creativa? No way!

Außerdem wird´s jetzt wieder wärmer draußen und ab nächster Woche ist es abends wieder länger hell. Heißt: mittags in der Pause Walken mit Kolleginnen, nachmittags mit Freundinnen inlinen oder alternativ mit dem Lieblingslöwen mountainbiken. Nach Lust und Laune. Hach, ich freu mich! Dann muss es einfach wieder abwärts gehen.

Aber ich bin so hin und her gerissen. Einerseits gefiel ich mir vor drei Jahren mit acht Kilo weniger richtig gut, andererseits artete da der Sport teilweise richtig in Stress aus: Mindestens dreimal die Woche zwischen dreiviertel und ganzer Stunde joggen! Und das, wo mir diese olle Joggerei noch nichtmal Spaß gemacht hat! Jeder hat versucht mir einzureden, dass der Spaß sich irgendwann von alleine einstellt. Nach anderthalb Jahren habe ich es aufgegeben.
Und jetzt nur noch nach Lust und Laune. Und was dann purzelt, das ist weg. Was nicht weggehen will, bleibt eben da. Punkt.
Solange es nicht ausufert natürlich - zunehmen mag ich jetzt nämlich wirklich nicht mehr und ein paar Pfündchen müssen in jedem Fall gehen. Aber nur die, die freiwillig verschwinden. Gezwungen wird keiner mehr.

(Und da ich Verfechter der These bin, dass die Psyche eine große Rolle dabei spielt glaube ich, dass das mein Weg sein wird!)

Donnerstag, 4. Februar 2010

Vollkommen überbewertet!

Gerade habe ich meinem Arbeitskollegen - noch garnicht so alt, kurdischer Abstammung - zum Geburtstag gratuliert. Sein Alter kann er aber nur ungefähr sagen, weil in seiner Heimat sowas Banales nicht genau dokumentiert wurde. Er feiert jetzt halt seinen Geburtstag heute, weil irgendein Amt sein Geburtsdatum so festgelegt hat.
Für uns undenkbar. Viele seiner Familie sind am 1.1. geboren. Der Einfachheit halber - man weiß halt noch, dass es kalt war, als sie geboren wurden. Und ob das Geburtsjahr stimmt, wer weiß das schon?
Ich sag ja - das Alter wird vollkommen überbewertet...
(Zugegebenermaßen bin ich aber doch ein klitzekleines bisschen fassungslos...)

Freitag, 15. Januar 2010

Alltägliche Prosa

Eigentlich wünschte ich mir, dass es hier wieder etwas munterer zuginge. Aber ich habe
irgendwie gerade so eine Blog-ade (nuja... immerhin ein kleines Wortspiel am Rande!).

Ich beneide ja diese Blogs, die ich beinahe täglich besuche, wo Alltäglichkeiten so nett und
spannend beschrieben werden als wär´s das tollste Erlebnis der Welt gewesen. Ich mag es, diese kleinen Geschichten zu lesen um mir das Geschehene mindestens genauso lebhaft wie geschrieben vorzustellen. Ach wenn ich das nur auch könnte!
Vielleicht fehlt mir im Moment einfach so ein bisschen der Blick für das Außergewöhnliche, Schöne, Lustige im Alltag? Und der Witz, interessant davon zu schreiben? Ich würde so gerne, wenn ich nur wüsste, wie!

Montag, 11. Januar 2010

Ausgebrannt

Wenn es hier im Moment etwas ruhiger zugeht, liegt das nicht etwa daran, dass ich nichts zu erzählen hätte. Ich bin derzeit einfach nicht so mitteilsam.
Dafür gefrustet, mit negativem Stress vollkommen beladen und einfach vollkommen demotiviert. Zu allem. Zum Reden, zum Schreiben, zum Bloggen. Mir ist einfach alles zu anstrengend im Moment.
(Das aber nur für diejenigen, die sich unter einem klassischen Burnout nix vorstellen können.)

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Angekommen

Vorgestern bin ich endlich angekommen in der Weihnachtszeit. Der Stress ist endlich vorbei. Alle Geschenke sind besorgt, Diskussionen über die Feiertage erledigt. Und ab heute abend ist mir dann auch das Wetter egal. (Wobei morgen gegen Abend schon ein bisschen Schnee und Kälte ganz schön wären...)
Gestern abend habe ich zum ersten Mal den Film "Polarexpress" gesehen. Ich mag Animationsfilme, oder Filme, die in erster Linie für Kinder gedacht sind.
Einfach weil sie auch so viele Lehren für Erwachsene parat halten, wenn man nur aufmerksam genug zuhört (auch so eine Tugend) und über Gesagtes nachdenkt. Egal ob Polarexpress, Oliver Twist oder Der kleine Lord - für mich gehört das alles irgendwie zu Weihnachten. Genauso wie kleine Geschenke für liebe Freunde. Nix Großes, sondern Kleinigkeiten, über die sich die Lieben besonders freuen.
In diesem Sinne wünsche ich allen fröhliche Weihnachten mit ganz besonders vielen dieser Kleinigkeiten und viel Zeit zum Zuhören und Nachdenken.