Donnerstag, 28. Oktober 2010

CUT!

Ab heute ist meine Arbeitszeit auf sechs Stunden am Tag beschränkt. Nach einem längeren Gespräch mit meinem Arzt gestern kamen wir so überein.
Mein Blutdruck gestern bei der monatlichen Untersuchung tat sein übriges: 100:60.
Zusätzlich findet er jetzt auch einen achtstündigen Tag mit reiner Bildschirmarbeit für nicht besonders prickelnd. Allgemein nicht und für Schwangere schon garnicht.
Damit habe ich jetzt ein "individuelles beschränktes Beschäftigungsverbot" und darf nicht mehr länger als sechs Stunden am Tag arbeiten. Juchhei.
Ich werde versuchen, die Zeit mit viel frischer Luft und Bewegung und der ausreichenden Menge Erholung auf der Couch (sprich Stricken, Weben und was sonst so anfällt) zu füllen. Und ich glaube nicht, dass mir das große Probleme bereiten wird... Juchhei!

Mittwoch, 27. Oktober 2010

"Zum goldenen Löwen"

Unser privates Restaurant öffnet am Samstag seine Pforten für Schwiegereltern, Paten des Lieblingslöwen und dessen Lebensgefährtin.
Und ich freue mich, endlich mal wieder so richtig ausgiebig kochen zu dürfen. Der Hausherr fürchtet sich noch ein bisschen vor dem Aufwand, aber nach viel Blättern in diversen (bislang fast ungenutzten) Kochbüchern steht die Menüfolge fest:

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Feldsalat mit Himbeer-Balsamico-Dressing,
dazu Miniflädchen
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Kalbsschnitzel mit Parmesanstreusel ,
mediterranes Backofengemüse
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Nougateis + x
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Für das "x" im Nachtisch fällt mir bestimmt noch was Leckeres ein. Vielleicht versuche ich mich mal an Karamellgittern? Herrliche Schweinerei, aber macht bestimmt auch Riesenspaß! ;o)

Dienstag, 26. Oktober 2010

Nebenwirkung?!

Also, von Schwangerschaftsdemenz habe ich ja schon in vielen Blogs gelesen. Aber dass das auch mit Fällen akuter Farbenblindheit einhergeht, ist mir neu.
Socken im Dunklen aus der Schublade ziehen ist ja eine Sache, aber im hell erleuchteten Bad NICHT merken, dass diese graublau statt schwarz sind, eine andere.
(Dumm, wenn man das erst kurz vor dem Gang zur Kantine bemerkt und dann nicht weiß, wie man sich setzen soll, damit die doofen Socken nicht unter der blauschwarzen Jeans hervorlugen!)

Montag, 25. Oktober 2010

Bloß kein Mitleid!

So insgesamt betrachtet habe ich bisher ja wirklich eine recht angenehme Schwangerschaft: Kein Ruhehalten, keine Übelkeit mit K*tzeritis, sondern einfach nur Sodbrennen. Aber das jetzt bereits seit zwei Monaten.
Und das nervt. Und ist unangenehm. Und tut weh. Mal ganz davon abgesehen, dass man eigentlich nichts mehr mit Appetit und Begeisterung isst, weil man sich vor´m Sodbrennen hinterher fürchtet.
Klar gibt es Schlimmeres und trotzdem ärgert´s mich, das bei jeder Gelegenheit von meiner Mutter auf´s Brot geschmiert zu bekommen. Dass ich mich nicht so anstellen soll wegen dem bisschen Sodbrennen und so. Andere hätten es viel schlimmer erwischt in der Schwangerschaft. Und wie heiß es doch den ganzen Sommer 76 gewesen wäre und sie hätte hochschwanger mit mir rumlaufen müssen.
Ja hallo?! Das nenne ich doch mal Feingefühl!

Und wenn der Lieblingsmann dann noch in die selbe Kerbe haut, finde ich´s noch ärgerlicher. Der hatte in seinem ganzen Leben noch keine Probleme mit Sodbrennen und wird nachts dreimal davon wach und schwanger wird er wohl auch nie werden. Also kann er schon dreimal nicht mitreden.

Echt jetzt. Sollen mich doch einfach alle in Ruhe lassen und am besten dann garnicht fragen, wie´s mir geht wenn ich mich eh nicht beschweren darf.
Ein klitzekleines bisschen Jammern sollte doch in jeder Schwangerschaft erlaubt sein, oder?

Montag, 18. Oktober 2010

Die Enstehung "unserer neuen Welt"

Am 15. August begann ich zum ersten Mal nachzurechnen: Da war doch mal noch was... *grübel*
Am 16. kaufte ich mir dann nach der Arbeit einen Test. Oh mein Gott, war das spannend! Ich konnte mir das alles so garnicht vorstellen und traute mich kaum auf´s K.lo! Und dann das Ergebnis: SCHWANGER! Bingo! Im ersten Moment war ich panisch, glücklich, nachdenklich, alles gleichzeitig. Ich konnte eigentlich garkeinen klaren Gedanken fassen.
Nun hatten wir schon so lange drüber gesprochen, dass wir zumindest mal ein Kind wollten, aber solange man nur drüber redet und da keins in Dir wächst, ist das doch alles sooo weit weg!

Und jetzt war´s soweit.
Erstmal den Lieblingslöwen im Büro angerufen. Der wusste auch zuerst nicht, was er sagen soll. Auch er wirkte ein bisschen panisch, weil sich doch jetzt so vieles ändern würde, aber andererseits war er auch wieder unheimlich stolz und glücklich, dass es endlich geklappt hat.
Ich vereinbarte sofort einen Termin bei meinem Gyn, der die SS bestätigte mit voraussichtlichem GT 18.04.2011. Damit war ich also gerade mal in der 6.SSW. (Nach einigem Rückrechnen war damit auch schonmal amtlich, dass wir ein "Urlaubsbaby" bekommen würden ;-) )

Am folgenden Wochenende waren wir irgendwo eingeladen, wo wir auf eine hochschwangere Bekannte trafen. Ich unterhielt mich logischerweise viel und lange mit ihr, war mir aber im Nachhinein garnicht gut getan hat. Das Paar war an sich in allem übervorsichtig (dies darf man nicht und das soll man nicht und das ist gefährlich und abgeraten wird außerdem von... *blablabla*)
Den Tag drauf war ich so verunsichert und verwirrt, dass ich fast ausschließlich geheult habe und zu garnix in der Lage war. (Huhu, Hormone - hört Ihr mich?!)
Aber nach einigen Erkundigungen später (Internet sei Dank) in den Tagen darauf, nachdem ich wieder einen klaren Gedanken fassen konnte, hatte mich mein alter Pragmatismus wieder. (Der Lieblingslöwe dagegen ist ja auch eher der vorsichtige Typ...)

Allerdings holte mich dann auch bald Sodbrennen ein, was mich bis heute fast täglich begleitet. Von dem üblen Spannen in der B.rust wollen wir jetzt mal garnicht reden - ohne Schal, der bei Bedarf die W*rzen verdeckt, gehe ich heute noch nicht aus dem Haus!
Anfangs half gegen das Sodbrennen noch Basenpulver, heute lindert es wenigstens. Alle anderen Hilfsmittelchen (Milch, Mango, Senf etc.) sind wie Russisch Roulette: Mal hilft es, mal bewirkt es das Gegenteil. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe: Mal geht das eine, mal das andere. Grundsätzlich mörderisch ist aber immer: Fruchtsaft, Schokolade und fettes Essen.

Die letzten Wochen verliefen einigermaßen normal. Mittlerweile ist auch der Chef und der direkte Vorgesetzte eingeweiht. Und die Lieblingskollegen natürlich. Der Rest wird´s irgendwann von selber merken. Alle Untersuchungen liefen Gott sei Dank problemlos, auch das Erstsemesterscreening lieferte Wahrscheinlichkeitswerte deutlich jenseits der 1:10.000.

Morgen werde ich die 15. SSW erreichen und bis auf die beschriebenen Begleiterscheinungen ist unser Leben noch nahezu beim Alten geblieben. Man denkt aber immer öfter darüber nach, was sich alles wohin verändern wird. Herrje...

Achja... dauermüde bin ich derzeit auch und da ich fast 40 km pro Weg jeden Tag zurückzulegen habe, denke ich gerade über eine Arbeitszeitverkürzung nach. Individuelles beschränktes Beschäftigungsverbot oder so. Wir werden sehen...
Hat irgendwer Erfahrungen damit?

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Deshalb!

Bitte noch etwas Geduld - meine Gedanken arbeiten an einem größeren Post, denn es gibt viel Neues zu berichten. Scheint so, als würde sich eine bahnbrechende Veränderung unseres bisherigen Lebens ergeben. Wahrscheinlich die größte überhaupt: Ich bin schwanger!
Ursprünglich war dieser Blog mal für DEN Fall und das Drumherum gedacht und so wird er endlich seinem eigentlichen Zweck zugeführt.

Leider kann ich aus technischen Gründen tagsüber (vom Büro aus *flüstermodusaus*) nicht mehr posten. Insofern kann ich nicht immer mal eben kurzen Zwischenstand geben.
Aber ich bemühe mich, hier soweit als möglich aktuell zu sein. :o)