Donnerstag, 30. Dezember 2010

Ein Weihnachtsfazit

Die Weihnachtsschlacht ist geschlagen und trotz des vielen Schnees haben wir alles gut hinter uns gebracht. Wir mussten keinen unserer Besuche absagen und im Nachhinein muss ich sagen, dass es das harmonischste Weihnachten seit vielen Jahren für mich war.
Trotz der vielen Besuche habe ich alles in vollen Zügen genossen. Ob es an meiner eigenen entspannten Gemütsverfassung lag oder ob dieses Jahr aufgrund der Witterungsverhältnisse einfach alles ein bisschen langsamer vonstatten ging, vermag ich nicht zu sagen. Aber es war dieses Jahr das, was es eigentlich immer sein soll: Ein Fest des Friedens.

Der Heiligabend war mit seinem ganzen Schnee und dieser Stimmung einfach schon toll. Natürlich waren wir zu meinen Eltern länger unterwegs als sonst. Aber wir hatten ja Zeit.
Es gab dann einen herrlichen Spaziergang durch die gut 20 Zentimeter Neuschnee zu meinem Paten mit Familie, der sich unheimlich gefreut hat, dass wir trotz Schnee gekommen sind.
Als wir dann gegen eins durch den Schnee wieder zu Hause waren, lag ich noch nicht richtig im Bett bevor ich schon schlief wie ein Stein. Ohne lästiges Sodbrennen in der Nacht (trotz Raclette und Plätzchen!) oder sonstigen Störungen.

Natürlich wurden wir viel zu spät wach und konnten uns erst nach einer ausgiebigen Kuschelrunde zum Aufstehen durchringen. (Sehr zum Missfallen meiner Mutter, die schon nach der Uhr schielte wegen des gemeinsamen Mittagessens im Restaurant...)
Trotzdem wurde beim Frühstück viel gelacht und gealbert und natürlich kamen wir viel zu spät los. Ein Glück, dass wir alles auf das Wetter schieben konnten!
Die Eltern wurden im Restaurant abgesetzt und wir fuhren weiter zu unserem Mini-Cousinstreffen. Es war herrlich und bedarf einer unbedingten Wiederholung! Abends zu Hause gab´s Extremecouching mit Kung Fu Panda in doppelter Hinsicht. Ich habe das Gefühl, gerade meinen ureigensten in mir rumzutragen, denn da strampelt wer nach Leibeskräften. So kam dann aber auch der Lieblingsmann in den Genuss, das Geturne und Gehampel selbst einmal fühlen zu können. Er war hin und weg und strahlte über das ganze Gesicht. Es war einfach nur schön anzusehen.

Am zweiten Feiertag stand Geburtstagskuchenbacken für SchwiPa auf dem Plan. Aber das ist eine meiner leichtesten Übungen, zumal er sich nur einen gefüllten Hefekranz wünschte. Okay, das Flechten ging noch einfach, aber den Zopf dann wieder in die Form zu bringen war schon schwieriger... aber es gelang. Der Kuchen bekam anschließend noch einen Zuckerguss verpasst und ein "Herzlichen Glückwunsch" als Schokobuchstaben. Eigentlich hätte ich ein Foto machen sollen, denn ich war schon selbst ein bisschen stolz auf mein "Kunstwerk"! Mittags blieb nämlich nicht mehr allzu viel davon übrig...

Gegen zehn waren wir letztlich wieder zu Hause und fielen nur noch ermattet in unsere Betten. Allerdings nicht ohne den Gedanken, dass im nächsten Jahr alles anders sein wird...

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