Der Freitag war aus organisatorischer Sicht eine Katastrophe! Siebeneinhalb Stunden arbeiten (weil ich dann doch wenigstens eine halbe Stunde früher frei machen konnte), dann Stau auf der Autobahn, Stau in der Stadt, wo ich meine Besorgungen noch machen musste und dreimal Telefon zu Hause, bis ich dann endlich loskam. Stress pur!
Dann jede Menge Geschnibbele und natürlich Geschirr für Salate, die eigentlich garnicht (zumindest nicht von mir!) vorgesehen waren. Und natürlich ein Nachtisch - auch so nicht vorgesehen! - Stress pur die Zweite!
Und dann wurde es auf der Feier immer später ohne dass wir zwischendurch mal was weggeräumt hatten (obwohl ich darauf hingewiesen habe!) - und ich war (nach der Tortur am Nachmittag logischerweise) totmüde! - Stress pur zum Dritten!
Zwischendurch habe ich einfach selbst angefangen zusammenzuräumen (seeehr unhöflich, ich weiß :) ), weil ich wusste dass ich wohl nicht mehr ewig aushalten würde und noch eine gute halbe Stunde Fahrt vor mir lag.
So ein Sch***, dass ich nicht vor der Feier an das eventuelle Ende gedacht habe!
Irgendwann konnte ich dann wirklich nicht mehr und musste mich auf den Weg machen trotz der nicht beseitigten Verwüstung. Aber wenn ich auch nur noch fünf Minuten geblieben wäre, hätte mich während der Fahrt wahrscheinlich das Koma überfallen. (Randnotiz: Man muss ja auch vorher alle Leuten, die schon lange heimfahren wollten nochmal bearbeiten, damit so noch ein klitzekleines bisschen bleiben. *gnarz*)
Cousinchen ist jetzt bestimmt sauer, aber das macht nix - ich nämlich auch!
Hätte sie gleich an ihrem Geburtstag gefeiert und mir diesen Termin gelassen und wäre sie bei den abgemachten Dingen geblieben hätte es bestimmt auch funktioniert. Aber Konjunktiv ist jetzt unnütz. Mal wieder eine neue Lektion gelernt: Nie Geburtstage mit anderen Leuten zusammen in deren Haus feiern!
fundstück.
vor 1 Tag
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