Freitag, 17. September 2010

Das bisschen Haushalt

Er so, heute Mittag am Telefon: "Was gibt´s denn heut zu essen?".
Ich: "Weiß noch nicht... wozu hättest Du denn Lust?"
Er: "Heute hätte ich gern mal was Gutes!"

Na dann... muss ich mir heute wohl tatsächlich mal Mühe geben und nicht nur wie sonst stundenlang irgendwas halbwegs Essbares zusammenschmeißen. Tsssss...

Montag, 13. September 2010

Banausen!

Gestern morgen knappe zwei Stunden in der Küche mit Backen zugebracht. Apfelstreusel sollte es werden. Wurde es auch. Leider (oder Gott sei Dank) hatte ich noch etwas Hefeteig übrig, der umgehend verbraucht werden wollte. Also schnell noch ein bisschen Füllung (weiche Butter, Zucker, Kakao, Haselnüsse) für Schokoschnecken angerührt und das Ganze auf den übrigen Teig verteilt, aufgerollt und in Stücke geschnitten. Ufffz.
Gefühlte drei Stunden und fünf Kilo Chaos später duftete die Küche nach frisch Gebackenem und ich war echt stolz. Mein erster Apfelstreusel ist mir richtig gut gelungen.

Das ganze Blech mittags auf den Sportplatz geschleppt, weil dort der Kuchen verkauft werden sollte. Da kommt so ein Hampel und fragt, was wir für Kuchen hätten. Als ich ihm u.a. meinen Apfelstreusel anbot, meinte er, das sei Arme-Leuts-Kuchen und entschied sich für die Sahnerolle daneben. Pffff. Hat man da noch Töne? Der hat sicher noch nie in der Küche gestanden und festgestellt, dass so ein Kuchen mit Hefeteig enorm viel Zeit in Anspruch nimmt! Da könnte ich mich ja echt aufregen. (Insgeheim habe ich ihm gewünscht, die Rolle möge ihm im Hals steckenbleiben!)

Aber eine positive Sache gab´s dann doch noch. Ich muss es einfach erzählen, weil ich unsagbar stolz auf meinen Lieblingslöwen bin: Ohne Konkurrenz (weil mangelnde Meldung) die 800 Meter mit ganz wenig Training gelaufen und auf Anhieb Platz 5 der saarländischen Bestenliste belegt. WOW! Aber wir haben ihn auch ordentlich über die zwei Runden geschrien. ;o)

Freitag, 10. September 2010

Auf´m Land

Der erste Familiengeburtstag nach der Hochzeit der jüngeren Schwester. Erster Satz, den ich mir nach der Begrüßung anhören musste: "Na, jetzt musst Du aber draufhalten..." Fragender Blick meinerseits, denn immerhin bin ich ja bereits seit zwei Jahren verheiratet.
Aber dann kam´s: "Nicht dass Deine Schwester nun Deinen Eltern noch vor Dir ein Enkelchen beschert..."

Im ersten Moment habe ich ja ganz cool reagiert, aber beim späteren Nachdenken habe ich mich ein bisschen geärgert und gewundert. Erstens warten Enkelkinder prinzipiell mal nicht, bis ihre Eltern verheiratet sind (auch nicht auf´m Dorf) und zweitens: Hallo?!! Was geht die denn unsere Familienplanung an? Wer hat denen denn gesagt, dass wir überhaupt Kinder wollen? Vielleicht gefällt uns ja unser Luxuslotterleben mit doppelten Gehältern und mit Tun- und Lassenkönnen was man will? Aber das ist für unsere Verwandtschaft (typisch Dörfler mit Horizont bis zur Ortsgrenze!) natürlich überhaupt nicht vorstellbar.
Schade, dass mir eine provokante Antwort dieser Art dann doch nicht einfiel. Zu gerne hätte ich die Gesichter gesehen und damit für den Aufreger des Abends gesorgt. (Ob´s nun stimmt oder nicht.)

Mittwoch, 8. September 2010

Sch***tag!

Genauso einen hatte ich gestern:
Den ganzen Tag mit Sodbrennen rumgeärgert, das ich sonst mit Basenpulver richtig gut im Griff habe. (Selber schuld wenn man nach dem Mittagessen aber auch unbedingt ein Schokocroissant haben muss!)
Dann am Telefon mit meiner Ma gefetzt, weil ich ihr einfach mal sagen musste, dass es mit ihrer Diplomatie und Toleranz auch nicht immer so weit her ist (irgendwoher muss ich das ja haben - wahrscheinlich war mein Weg auch wieder vollkommen undiplomatisch...) und es nicht immer nur daran liegt, dass ihre Umwelt einfach nur dünnhäutig ist.
Nach der Arbeit wollte ich noch eben schnell zur Post, um ein Päckchen abzuholen. Aufgrund diversester Baustellen wegen Straßenbahnbaus ist die per Auto derzeit nicht zu erreichen. Also Auto abgestellt, zu Fuß Richtung kürzesten Weg gelaufen um dann festzustellen, dass der auch für Fußgänger gesperrt wurde. So musste ich dann 500 Meter komplett um den Häuserblock rumlaufen. Ich brauche wohl nicht zu sagen, dass es natürlich in genau dem Moment wieder anfing zu regnen und ich ohne Schirm unterwegs war. (Ich wollte ja auch nur eben mal schnell zur Post!)
In der Filiale lief dann der Azubi mit meinem Abholschein hin und her und behauptetete allen Ernstes, er könne mein Päckchen nicht finden. Die Chefin schaute kurz drauf und meinte dann lapidar: "Ach ja... das ist eines von den dreien die aus Versehen in R. (Nachbarort) in der Poststelle gelandet sind!"
Ich war nicht weit von einem Schreikrampf entfernt! Also den ganzen Weg zurück, in den Nachbarort, wo ich mich so parkplatztechnisch garnicht auskenne und nochmal durch den Regen zur Post.
Wieder zu Hause erwartet mit der werte Göttergatte um mir zu sagen, was ich denn bitte mal grad noch so alles erledigen könnte.
Ich liebe meinen Mann wirklich, aber manchmal könnte ich ihn ermorden!

Freitag, 3. September 2010

Merke

Es ist nicht besonders intelligent, sich beim Arzt in einen Finger der rechten Hand pieken zu lassen. Schon garnicht in den Zeigefinger.
Hätte nicht geglaubt, wie oft man den benutzt. Aua.

Donnerstag, 2. September 2010

Stockfische

Irgendwie will heute keiner mit mir reden bzw. schreiben. Hmpf... Dabei könnte ich grad ein bisschen Abwechslung gebrauchen. Das Kopfkarussell dreht sich wieder gar zu arg... und das wahrscheinlich auch noch vollkommen grundlos.
Noch etwas mehr als eine Stunde muss ich mir hier um die Ohren hauen. Doppel-Hmpf. Könnte jetzt bitte mal was Spannendes passieren hier? Probealarm oder so?

Mittwoch, 1. September 2010

Weckdienst

Morgens um kurz nach sechs bei dem Lieblingsmann unter die Decke schlüpfen um ihn zu wecken, fünf Minuten zu kuscheln und dann gemeinsam aufstehen. Das sind die schönsten Minuten des Tages - so dürfte bitte jeder anfangen!